Theorie
Meine liberalhumanistische Denkhaltung und mein liberaler Erziehungshintergrund unterlegen das selbstverantwortliche Handeln von Kundinnen und Kunden und ordnen diesem einen hohen Stellenwert zu.
Nachstehende Modelle/Theorien beeinflussen mich in meinem beraterischen Handeln und im Begleiten von Workshops und Seminaren.
Systemik Lösungsorientierung Hypnosystemik Focusing ZRM TZI
Systemik
Systemischer Ansatz wird verstanden als neue Art die Welt zu sehen und zu kategorisieren. Entscheidend ist die Abkehr von einem linearen Ursache-Wirkungsdenken hin zu einem zirkulären Systemmodell, nach dem die Wirklichkeit eines Individuums untrennbar mit seinem Kontext verbunden ist. Dies bedeutet, dass das Verhalten von Personen nur im jeweiligen Zusammenspiel der für sie wichtigen Beziehungen verstanden werden kann.
Grundlagen dieses Denk- und Handlungsmodells bilden: Die Kybernetik, die Systemtheorie, die Kommunikationstheorie und der Konstruktivismus.
Lösungsorientierung
Wo es ein Problem gibt, gibt es auch ein Nicht-Problem
Lösungen finden statt Problem lösen (Steve de Shazer).
Der Ansatz geht davon aus, dass Menschen Ressourcen haben und fähig sind, dazu Lösungen zu finden. Die Beratung fokussiert deshalb auf Möglichkeiten, gewünschte Veränderungen und Lösungsansätze.
Das Ziel ist es, den Kunden anzuregen, selbst Lösungen für ihre Anliegen zu finden oder zu kreieren.
Das Ernst nehmen des Menschen und der Respekt vor seiner Autonomie und seinen Kompetenzen sind zentrale Wesenselemente dieses Ansatzes.
Hypnosystemik
Der hypnosystemische Ansatz, entwickelt von Gunther Schmidt, vereinigt Konzepte der systemischen Therapie und der Hypnottherapie nach Milton H. Erickson. Er richtet sich ebenfalls an den Ressourcen, Kompetenzen und Möglichkeiten des Kunden aus.
Gemeinsam werden Lösungen entwickelt oder von der Beraterin Angebote gemacht. Systematisch wird die Aufmerksamkeit auf erwünschtes Verhalten und Erleben ausgerichtet (Aufmerksamkeitsfokussierung).
Im Zentrum steht immer wieder die Frage: Ist das, was wir tun, hilfreich und zieldienlich?
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die
Internetseite des Milton Erickson Instituts, Heidelberg
Focusing
Focusing ist eine Art
innere, körperliche Aufmerksamkeit, die einige wenige Menschen natürlicherweise kennen, die den meisten jedoch noch unbekannt ist. Es bedeutet nicht einfach, mit Emotionen oder Gefühlen in Kontakt zu sein, und es bedeutet auch nicht, sich über sich selbst "im Kopf" Gedanken zu machen und Vermutungen anzustellen.
Es ist vielmehr ein Weg, eine körperliche Empfindung - wir nennen sie einen
FELT SENSE - dazu zu bekommen, wie es einem in einer bestimmten Lebenssituation geht. Dieser
felt sense ist zunächst unklar und vage. Wenn wir ihm jedoch Aufmerksamkeit schenken, wird er sich in Worten oder Bildern ausdrücken, was oft zu kleinen Veränderungs- und Handlungsschritten und neuen Gedanken führt. Um diesen Vorgang zu erlernen, braucht man gewöhnlich einige Tage mit entsprechender Anleitung. Allgemeine Beschreibungen können Focusing nicht angemessen vermitteln.
Entwickelt wurde Focusing von Eugene T. Gendlin an der Universität Chicago. Er entdeckte, dass in Therapien diejenigen Klienten erfolgreicher sind, die während der Therapiesitzungen Focusing durchführten.
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die
Internetseite des Focusings.
Zürcher Ressourcen Modell
Das
Zürcher Ressourcen Modell ZRM® ist ein
Selbstmanagement-Training und wurde von Dr. Frank Krause und Dr. Maja Storch für die Universität Zürich entwickelt. Es wird laufend durch wissenschaftliche Begleitung auf seine nachhaltige Wirkung hin überprüft.
ZRM® beruht auf neuesten neurowissenschaftlichen Erkenntnissen zum menschlichen Lernen und Handeln. Es bezieht systematisch kognitive, emotive und physiologische Elemente in den Entwicklungsprozess mit ein.
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die
Internetseite des ZRM
TZI
Mit Themenzentrierter Interaktion (TZI) wird ein Gruppenkonzept bezeichnet, das auf aktives, schöpferisches und entdeckendes Lernen - "Lebendiges Lernen" - und Arbeiten ausgerichtet ist.
TZI ist aus den Erfahrungen und Erkenntnissen der Psychoanalyse unter dem Einfluss der Gruppentherapien und des Experientalismus entstanden. Sie wurde von Ruth C. Cohn initiiert und in den Workshop Institutes for living - Learning (WILL) von ihr und ihren KollegInnen in den USA und später Europa weiterentwickelt.
Die unten aufgeführten Ebenen sollen in der Arbeit gleichermassen berücksichtigt werden. Diese Ausgewogenheit trägt den Menschen und deren Themen Rechnung.
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die
Internetseite der TZI-Schweiz